Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider

FAQ

Am besten könnte es man mit einem "Lebenslauf" vergleichen welcher, welcher den gesamten Herstellungszyklus eines (biologischen) Produktes begleitet. Im Falle der Herstellung von italienischem Olivenöl heiβt das im Konkreten: Der gesamte Herstellungszyklus, von der Ernte, der Lagerung, der Olivenpressung, der Lagerung des Öles usw. ist kontrollierbar und von den zuständigen Behörden zertifiziert. Weitere Qualitätsinformationen jeder Herstellungspartie (chem. Analysen, Geschmacktests usw.) werden vom jeweiligen Betrieb selbst durchgeführt und im Produktionsregister vermerkt.

Bei der Herstellung von biologischen Produkten wird auf chemische Zusatzstoffe (Düngermittel, Insektenvertilgungsmittel, Farb- und Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe usw.) grundsätzlich verzichtet. Aus diesem Grund gibt es gröβere Probleme bei der Herstellung und bei der Verfügbarkeit der Rohstoffe. Der biologische Ackerboden ist anfälliger für eine schlechte Ernte und benötig mehr und bessere Kontrollen von qualifiziertem landwirtschaftlichen Personal. Darüberhinaus braucht das biologische Ackerland in gewissen Abständen eine "Ruhefase" , in welcher das Land nicht bewirtschaftet wird. Herstellungs- und Arbeitskosten sind wesentlich höher als in der konventionellen Landwirtschaft. Hinzu kommen noch die Kosten für die spezifischen Analysen und Zertifikate, sowie das Risiko eines geringeren Ertrages bzw. einer schlechten Ernte bzw. eines gesamten Ernteverlustes.

Der Olivenanbau ist besonders wichtig in den Gebieten wo das landwirtschaftliche Gelände nicht für andere Anbauarten geeignet ist. Hier dienen Olivenhaine zum Schutz und zur Erhaltung des Geländes. Weiters gehören Olivenhaine in vielen Gebieten zum traditionellen Landschaftsbild.

Olivenbäume finden wir hauptsächlich im Mittelmeergebiet, von der Meeresgrenze bis circa 450 m Höhe. Olivenbäume sind sehr wiederstandfähige Bäume, Trockenheit und andere klimatische Einflüsse sind für diese Bäume kein Problem. Leider vertragen sie sehr schlecht kalte Temperaturen. Temperaturen unter -10 Grad können den Tod für die Pflanze bedeuten. Olivenbäume finden wir in der Türkei, Jordanien, Syrien, Palestina, Israel, Ägypten, Tunesien, Marokko, Spanien, Griechenland und Italien, sowie im Süden Frankreichs und in Argentinien, Australien und Neuseeland. 90 % der Weltproduktion von Olivenöl kommt aus dem Mittelmeerraum.

Wenn Oliven in der Ölmühle gepresst werden erhalten wir als Endprodukt Olivenöl.
Dieses Öl wird nach seinem Säuregehalt in verschieden Gruppen unterteilt:
- Bei Ölen mit einem Säuregehalt von <0,80% spricht man von "Olivenöl extra – vergine"
- Bei einem Säuregehalt von <2% spricht man von "Olivenöl"
- Öle wo der Säuregehalt über 2% liegt können nicht mehr für Speisezwecke verwendet werden.
Nach gesetzlichen Vorschriften muss das Öl raffiniert werden, um geschmackliche Mängel auszugleichen und um den Säuregehalt zu senken. Dies wird durch verschiedene chemische Prozesse (Entfärbung, Entsäuerung, Deodorisierung usw.) welche in der Raffinerie durchgeführt werden erreicht.

Finden wir kleine weiβe Kügelchen im Öl schwimmend heiβt das, daβ die Temperatur von diesem Öl zu kalt war – die Qualität des Öles bleibt dadurch aber unverändert. Öle bestehen aus Fettsäuren. Fettsäuren zersetzen sich bei Temperaturen von unter 5/6 Grad. Dieser Vorgang kann nur teilweise wieder rückgängig gemacht werden, auch wenn das Öl wieder bei normaler Zimmertemperatur gelagert wird. Normalerweise lösen sich diese Fettkügelchen bei 30/35 Grad auf, verfestigen sich aber sofort wieder wenn das Öl zu tief abgekühlt wird. Je höher der Anteil von gesättigten Glyceriden ist desto gröβer ist die Möglichkeit das Öle gefrieren.

Pflanzen zur Ölherstellung werden in der ganzen Welt angebaut, von Kanada (Leinsamen) bis Zentralamerika und Indien (Sesam), Sonnenblumen und Mais finden wir fast auf der ganzen Welt. Die aus diesen Pflanzen erzeugte Öle sind wichtig für den menschlichen Fetthaushalt und viele Keime werden auch als Futtermittel in der Tierzucht verwendet.

Bei der konventionellen Methode werden Öle unter Besetzung von Hexanen extrahiert, wobei circa 99% des Fettanteils den jeweiligen Kerne und Samen entzogen werden. Bei kaltgepressten Ölen erfolgt die Ölgewinnung ausschlieβlich durch eine mechanische Pressung, welche den jeweiligen Keimen und Samen circa 65 – 70 % des Fettanteiles entziehen. Durch diesen rein physischen Vorgang wird der Nährstoffgehalt der Endprodukte in keiner Weise beeinflusst. Der geringere Ertrag ist auch der Grund warum kaltgepresst Öle teurer sind. Der Preis von biologischen kaltgepressten Ölen verteuert sich nochmals aufgrund der geringeren Ernteerträge als beim konventionellem Anbau.

Bei kaltgepressten Ölen (crudo) wird das Öl rein durch mechanische Pressung oder mechanische Extraktion aus den Ölkeimen und – samen gewonnen. Diese Öle haben den typischen Geschmack und die typische Farbe der Ausgangsprodukte:
- Grünliche Öle sind Olivenöl extra-vergine, Sojaöl, Raps- und Leinsamenöl
- Bräunliche Öle sind Kürbiskernöl, Nuss- und Wahlnussöl
- Gelbliche Öle sind Sonnenblumen- und Erdnussöl
- Orangfarbige Öle – Maiskeim- und Palmöl
- Und weiβliche Öle sind Sesam-, Mandel- und Arganöl

Raffinierte Öle sind, wie schon vorher beschrieben, chemischen Prozessen der "Reinigung" unterzogen – Entfärbung, Entsäuerung und Deodorisierung mit dem Ergebnis das diese Öle sehr ähnlich sind von der Farbe, dem Geschmack und dem Säuregehalt. Meistens handelt es sich dabei um jene Öle welche wir zu günstigen Preisen im Supermarkt kaufen.

Nach gesetzlichen Vorschriften dürfen Öle, welche für die Ernährung verwendet werden einen gewissen Säuregehalt nicht überschreiten. Dieser Säuregehalt wird durch Analysen regelmäβig kontrolliert. Für Olivenöl extra – vergine muβ der Säuregehalt unter 0,8 % liegen, bei Keim- und Samenölen, hergestellt nach der konventionellen Methode (unter Verwendung von chemischen Hilfsstoffen und raffiniert) darf der Säuregehalt 0,5 % nicht übersteigen, bei kaltgepressten Keim- und Samenölen muss der Säuregehalt unter 2% liegen.

Öle wurden schon immer zur Konservierung von verschiedenen Lebensmittel verwendet, man könnte sagen das Öle ein natürliches Konservierungsmittel sind, dies natürlich nur wenn diese Öle richtig verwahrt werden. Die schlimmsten "Feinde" von Ölen sind Licht, Sauerstoff und hohe Temperaturschwankungen. Zu hoher Lichteinfall und zu viel Sauerstoff lassen das Öl schneller ranzig werden. Am Besten wird Öl in dunklen Gefäβen/Flaschen aufbewahrt. Joe & Co verwendet ausschlieβlich grüne Glasflaschen UVAG und der Luftüberschuss, welcher sich zwischen dem Õl und der Verschlusskapsel ansammelt, wird während der Abfüllung so gering wie möglich gehalten. Darüberhinaus werden die Öle bei gleichbleibender Temperatur von 12 bis 20 Grad in Kellerräumen gelagert.

Das Ablaufdatum sagt uns, bis wann wir ein gewissen Produkt "möglicherweise" verwenden sollten. Õle haben ein Ablaufdatum von 18 Monaten, wenn sie aber korrekt gelagert werden können Õle ohne Probleme viel länger verwendet werden.

Nothing, only the vegetable oil. Except the aromatized oils made with chili peppers, where inside is added some peppers to give the full flavor of spice to the oil.

Grundsätzlich wird geraten geöffnete Õlflaschen innerhalb eines Monats zu konsumieren. Um diese Frist zu verlängern muβ Õl kühl , dunkel und gut verschlossen gelagert werden. Es ist ratsam Õle nur in dunklen Flaschen UVAG zu kaufen.

Bodensätze bei Olivenölen weisen nur auf eine nicht perfekte Filtrierung des Õles hin. Beim Olivenö l „Novello“ (=das neue Õl) sind Bodensätze normal - auf Grund der Erstpressung und da dieses Õl nicht filtriert wird. Das Gleiche gilt auch für kaltgepresst Keim – und Samenöle Bei raffinierten Õlen werden sich nie Bodensätze finden, da diese Õle mindestens 4 mal während des Herstellungsprozesses filtriert werden. Õle wo wir Bodensätze auf dem Flaschenboden finden sind grundsätzlich verzehrbar, auβer wenn diese Õle einen schlechten Geruch oder einen schlechten Geschmack aufweisen.

Um den Hersteller zu kontaktieren ist es am Besten einen Brief oder eine Mail zu schreiben und diese direkt an die betreffende Firma zu schicken.

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand